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Unsere Schule
Schulgröße
Wenig gegliederte Förderschule (3 Lerngruppen)
- 35 Förderschülerinnen und –schüler
- 59 Integrationsschülerinnen und –schüler
- 61 Schülerinnen und Schüler im Schulartübergreifenden
Ganztagsangebot in den Räumen der Förderschule
(Förderschüler/-innen Kl.1-9, Schüler/-innen
der Regionalschule und des Gymnasiums)

Träger
Stadt Brunsbüttel
Schulverein für Betreuungsangebote an der Pestalozzischule
Brunsbüttel e.V.
Zeitkonzept
- das Ganztagsangebot findet von Montag bis Freitag
statt
- Unterricht bis 12.10h bzw. 13.00h
- Mittagessen in zwei Schichten um 12.15 h und um
13.00 h, 2,50 € pro Mahlzeit
- Offene Mittagsangebote von 12.00 h bis 13.45 h,
wie freies Spiel auf dem Schulhof, im Spielzimmer,
auf der „Insel”, im Musikraum, Fahrradwerkstatt,
Computer und anderes
- 13.45 h von ehrenamtliche Mitarbeiter/-innen betreute
Hausaufgaben
- 14.45 h durch ehrenamtliche Mitarbeiter/-innen
geleitete Arbeitsgemeinschaften (Lehrkräfte,
ehrenamtliche Mitarbeiter/-innen mit und ohne pädagogische
Vorbildung)
- 16.00h Ende der Betreuung
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Räumlichkeiten
Folgende Räume stehen zur Verfügung:
- fünf Klassenräume mit drei Gruppenräumen
- ein Kunstraum
- ein Werkraum
- ein Computerraum
- ein Sprachtherapieraum/Elternsprechzimmer
- eine Schulküche
- ein Lehrerzimmer
- ein Büro
- zwei Lehrmittelräume
Zusätzliche Räume für die Ganztagsangebote
am Nachmittag:
- eine Küche mit Nebenraum
- ein Speiseraum
- ein Raum („Insel”) mit anschließendem
Toberaum
- ein Raum („Treff”) mit Fußballkickertisch,
Billardtisch, mobiler Tischtennisplatte
- ein Ruheraum
- ein Raum ohne Gestühl (Musikraum) mit Teppichboden
- eine schön gestaltete Pausenhalle mit verschiedenen
Tischgruppen
- Dieses sind offen gestaltete, strukturierte Räume,
die nach situativem und individuellem Bedarf genutzt
werden können (mit Ausnahme des Küchenbereiches
und des Speiseraumes).
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Personal
- sieben Lehrkräfte
- eine Diplom-Psychologin (30 Stunden/Woche)
- zwei Erzieherinnen (32/39 Stunden/Woche)
- zwei pädagogische Mitarbeiter
- ein Suchtpräventionskraft (20 Stunden/Woche)
- ein Hauswirtschafterin (Mini-Job)
- eine Schulgesundheitspflegerin (ehrenamtliche Mitarbeiterin)
- ca. 20 qualifizierte ehrenamtliche Mitarbeiter/-innen
- eine Erzieherin begleitet die Förderschülerinnen
und -schüler von Montag bis Donnerstag den ganzen
Tag („Insel”)
- eine Erzieherin und ein pädagogischer Mitarbeiter
begleiten die Regionalschülerinnen und Schüler
(5. Klassen) Montag bis Freitag
- drei Lehrkräfte beteiligen sich an der Ganztagsbetreuung
am Nachmittag
- qualizizierte ehrenamtliche Mitarbeiter/-innen
erhalten 8,00 € pro Stunde
Qualifizierung des päd. Personals und
der ehrenamtlichen Mitarbeiter/-innen
- erfolgt individuell (zeitnah und problemorientiert)
durch Beratungsgespräche mit der Psychologin
- regelmäßige Treffen zur Teamentwicklung
Förderung
Seit Einrichtung der „Insel” 1997 und
des Ganztagsangebotes 2002 an unserer Schule konnte
die Schulsozialarbeit erheblich ausgebaut werden. Ziel
unserer Schule ist es, die Förderschüler/-innen
möglichst individuell zu fördern, um das Erreichen
des Förderschulabschlusses zu ermöglichen.
Die Integration in die Gesellschaft und die berufliche
Eingliederung der Förderschülerinnen und –schüler
in den Arbeitsprozess nimmt dabei einen wesentlichen
Stellenwert der Arbeit ein.
Durch die veränderten Rahmenbedingungen der Offenen
Ganztagsschule ist es möglich, den Förderschüler/-innen
durch ein umfangreicheres Bildungsangebot vielfältige
Lernchancen im Bereich Bildung und Erziehung zu bieten.
Die Förderung erfolgt sehr individuell im jahrgangsübergreifenden
Unterricht und am Nachmittag in kleinen altersgemischten
Gruppen. Zusätzlich zum Unterricht werden Arbeitsgemeinschaften
am Nachmittag wie Fußball, Computer, Kochen, Bewegungsspiele,
Cheerleader, Tanzen, Angeln, Schwarzes Theater, Töpfern,
Werken mit Holz, Lauf-AG, Kegeln u. ä. angeboten.
Der konzeptionelle Zusammenhang von Unterricht und Ganztagsangeboten
durch die schulische Sozialarbeit fördert die sozialen
Kompetenzen der Schülerinnen und Schüler.
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Unterricht und Lernkultur
Die veränderten schulischen Rahmenbedingungen
durch die Offene Ganztagsschule wirken bis in den Unterricht
hinein. Durch gemeinsames Leben und Lernen in der Schule
haben Unterrichtsstörungen und Gewaltbereitschaft
in unserer Förderschule ab- und die Kommunikation
unter allen an Schule Beteiligten deutlich zugenommen.
Dadurch lernen die Schülerinnen und Schüler
inzwischen sehr viel entspannter und die Lernkultur
hat sich durch mehr Freude, Vertrauen und Anerkennung
positiv verändert.
Unterrichtsgestaltung:
- jahrgangsübergreifender Unterricht am Vormittag
- Elemente des Offenen Unterrichts
- Vorhabenunterricht
- Projekte
- wöchentlicher Betriebserkundungstag für
Klasse 8/9
- altersgemischte Gruppen am Nachmittag
Inhaltliche Verbindung von Vormittag und Nachmittag:
- „Insel” ist die „Seele”
der Schule, hier ist eine Erzieherin (montags-donnerstags)
beschäftigt und begleitet die Schüler/-innen
durch den ganzen Tag.
- Die Dipl.-Psychologin (Leiterin der Ganztagsangebote)
nimmt grundsätzlich an wöchentlicher Lehrerkonferenz
teil.
- Anregungen/Wünsche der Klassenlehrer/-innen
werden vom Nachmittagsteam aufgegriffen und umgesetzt.
- Anregungen aus dem Nachmittagsangebot wie thematische
Elternabende werden für alle Eltern der Schule
(unabhängig davon, ob die Kinder am Ganztagsangebot
teilnehmen oder nicht) durchgeführt.
- Anregungen durch das Team des Ganztagsangebotes
wie Projekttage zur Gesundheitserziehung werden für
alle Schüler/innen der Schule (unabhängig,
ob sie an dem Ganztagsangebot teilnehmen oder nicht)
am Vormittag umgesetzt.
- Schulgesundheitspflegerin (qualifizierte ehrenamtliche
Mitarbeiterin), die Leiterin der Ganztagsangebote
und Lehrkräfte suchen wechselseitig den Kontakt,
um Schüler/-innen in der gesundheitlichen Entwicklung
zu begleiten.
- Verbindungslehrer/-innen der einzelnen Schularten
und das pädagogische Team der Ganztagsangebote
treffen sich regelmäßig zum Informationsaustausch
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Individuelle Förderung:
- Die Entwicklungsbegleitung der Förderschüler/-innen
wird durch eine regelmäßig wöchentlich
stattfindende Teambesprechung gewährleistet und
ggf. protokolliert.
- Bei Entwicklungsproblemen werden in der Regel nach
Absprache zwischen der Diplompsychologin und der Klassenlehrkraft
die Eltern eingeschaltet, beraten und Absprachen mit
diesen getroffen, ggf. mit ihnen gemeinsam weitere
Schritte vereinbart wie Kontakte mit der Erziehungsberatungsstelle,
dem FD Sozialpädagogische Hilfen, dem örtlichen
Jugendpsychotherapeuten, der Tagesklinik, dem Kinderschutzzentrum
Westküste. Die Netzwerkarbeit in diesem Bereich
wird durch die Diplompsychologin gewährleistet.
- Individuelle Gesundheitsförderung durch die
Schulgesundheitspflegerin (qualifizierte ehrenamtliche
Mitarbeitern) mittels eines erarbeiteten Konzeptes.
- die Hausaufgabenbetreuung erfolgt in Kleingruppen
- Lernbegleitendes Feedback an Schüler/-innen
- Experten, z.B. Schüler leiten mit einem/r
ehrenamtlichen Mitarbeiter/-in eine Angel-AG, weil
sie im Besitz eines Angelscheines sind
- Förder-AG
Gemeinschaft und soziales Lernen
- Durch die familienähnliche Gemeinschaft in
der Offenen Ganztagsschule, in der Lernen in altersgemischten
Gruppen und jahrgangsübergreifenden Klassen stattfindet,
erfahren die Förderschülerinnen und –schüler
die für sie so wichtige emotionale Zuwendung.
- Die Entstehung von Vertrauen ist die Voraussetzung
für soziales Lernen. Die Stärkung des sozialen
Lernens wird als Voraussetzung für den Unterrichtserfolg
an unserer Förderschule gesehen. Durch die intensive
schulische Sozialarbeit wird bei den meisten Kindern
oft erst die Lernbereitschaft geweckt, um zu schulischem
Erfolg zu kommen. Die Förderung findet in Einzelsituationen
und in Kleingruppen sowohl vor- als auch nachmittags
statt. Die Ergänzung des Unterrichts durch ein
Freizeitangebot ermöglicht die Öffnung der
Schule zur Alltags- und Lebenswelt der Schülerinnen
und Schüler. Schülerinteressen werden durch
das Ganztagsangebot in der Schule berücksichtigt
und wirken sich motivationsfördernd auf den Schulbesuch
aus.
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Partizipation
Beteiligung der Schüler/-innen:
- Auswahl des Mittagessens
- Essenswünsche einzelner werden weitestgehend
berücksichtigt
- Tischdienste und Arbeiten in der Küche (werden
auch als Verhaltensverstärker für einzelne
Schüler/innen eingesetzt)
- Bestellung des Essens (teilweise)
- Auswahl von Arbeitsgemeinschaften (Umsetzung von
Schülerwünschen hat oberste Priorität!)
Beteiligung der Eltern:
- Impuls Gesundheitserziehung aus dem Nachmittagsbereich
wird von Müttern als „Gesundes Schulfrühstück”
einmal wöchentlich morgens angeboten
- Eltern-Kind AG (Kochen u. a.)
- Thematische Elternabende (manchmal sind es auch
Eltern–Kind Abende)
- Hilfe bei Festen und Feiern
Öffnung der Schule
- Zusammenarbeit mit den Eltern ( Erziehungsberatung)
- Zusammenarbeit mit den Schulen und Kindergärten
der Region (Prävention und Integration von Förderschüler/-innen)
- Zusammenarbeit mit der Jugendhilfe in Einzelfällen
- Zusammenarbeit mit dem örtlichen Sportverein
- regelmäßige Veranstaltungen mit der
Agentur für Arbeit, dem BQM, der örtlichen
Bücherei
- Zusammenarbeit mit der Kommune
- Zusammenarbeit im Verein „ Schule und Betrieb”
- Zusammenarbeit mit örtlichen Betrieben in
Form eines wöchentlichen Praktikumstages
- Zusammenarbeit mit örtlichen Kooperationspartnern,
wie z. B. der Polizei und Feuerwehr, Fa. Sasol, Minigolfclub,
Schrebergärtner-Verein und TSV Brunsbüttel
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Stand März 2010 |
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