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Referenzschule
Vernetzt und verzahnt — eine
(Ganztags-) Schule für alle Fälle
Eine Reportage von Ute Thomsen 2011
10 Uhr im Förderzentrum Dithmarschen-Süd:
Im Foyer sitzen zwei Schüler über ihre Arbei-ten
gebeugt. Die Türen zu ein, zwei Klassenräumen
sind geöffnet. Mädchen und Jungen sitzen an
ihren Plätzen, sind mit ihren Aufgaben beschäftigt
oder folgen den Ausführungen der Lehrkräfte.
Es herrscht beschauliche Ruhe.

Lernstunde mit Claus Suhr
In dieser Schule ticken die Uhren anders.
„Wir unterrichten hier nur noch zwei Förderklassen“,
erklärt Schulleiterin Christin Scharge. 27 Kinder
werden beschult. Viele Kinder mit Förderbedarf
sind mittlerweile in Grund- und Regionalschulen integriert,
begründet sie den vormittäglichen Schüler-schwund
im Gebäude. Ab Mittag ist es dann vorbei mit der
Beschaulichkeit. Pünktlich zum Mittagessen kommen
die Kinder aus den umliegenden Schulen, die die Offene
Ganztags-schule (OGTS) besuchen.
Mehr als 60 Kinder — aus der Förderschule,
der Regionalschule und dem Gymnasium — nutzen
nachmittags das Förderzentrum.
Mit dem schulartübergreifenden Angebot wird gleichzeitig
dem Inklusionsgedanken Rechnung getragen, nämlich
eine Schule zu schaffen, in der die Bedürfnisse
aller Schülerinnen und Schüler befriedigt
werden.
Seit 2002, als erste Schule im Landkreis Dithmarschen,
sind Christin Scharge und DiplomPsychologin Susanne
Peacock als OGTS-Leiterin dabei, die OGTS schulartüber-greifend
für die Sekundarstufe I (fünfte bis zehnte
Klasse) an Brunsbütteler Schulen auf-zubauen. Die
pädagogischen Mitarbeiter/innen sowie rund 20 Ehrenamtlichen,
die eine Aufwandsentschädigung erhalten, helfen
Ihnen dabei. Unter anderem gehört auch Schulkrankenschwester
Petra Köster dazu, die zum Beispiel in Sachen Sexualhygiene
und Suchtprävention ihr Know-how einbringt. Um
die OGTS auf den Weg zu bringen, wurde damals der Schulverein
für Betreuungsangebote an der Pestalozzischule
Brunsbüttel e. V. mit Christin Scharge als Vorsitzende
gegründet. Als einen ersten Schritt sei damals
Susanne Peacock mit eingebunden worden.
Der Diplom-Psychologin sei es gelungen, mit
einem multiprofessionellen Team ein kontinuierliches
Angebot zu installieren, an dem sich auch viele (ehemalige)
Leh-rerinnen und Lehrer beteiligen.
„Sie macht das Unmögliche möglich“,
lobt Christin Scharge ihre Kollegin. Dabei ist we-niger
die Vielfalt ausschlaggebend, sondern mehr transparente
Strukturen, Verlässlichkeit und Verbindlichkeit,
hat die OGTS-Leiterin festgestellt. So ist sie auch
glücklich, dass unter den Kursleiterinnen und -leitern
wenig Fluktuation herrscht. Recht viele seien schon
fünf Jahre und länger dabei. Dabei steht stets
die Gemeinschaft im Fokus und damit auch die Sozialarbeit:
lernen, sich in der Gruppe zu bewegen, sich angemessen
und verantwortlich zu verhalten. Das ist für das
OGTS-Team zentrales Ziel. Und es klappt:
„Denen, die lange dabei sind, merkt man an, wie
sie sich entwickeln. Sie können zupacken und sind
in der Lage, Konflikte zu lösen“, nennt Christin
Scharge wichtige Kompetenzen, die im OGTS-Alltag erworben
werden.
Das seien gleichzeitig maßgebliche Voraussetzungen,
um später im Berufsleben Fuß zu fassen. Die
Jugendlichen darauf gut vorzubereiten, gehört ebenfalls
zum Konzept der OGTS. Voraussetzung für einen gelungenen
Nachmittag ist unter anderem die familiäre Atmosphäre
und die sehr gute Ausstattung der Räume.
Um Kindern diese Kulturtechniken vermitteln zu können,
reicht es nicht aus, dass sie nur zum Mittagessen kommen.
Darum wird darauf bestanden, an den Tagen, an denen
die Schülerinnen und Schüler an der OGTS teilnehmen,
zumindest bei der Lernstunde dabei zu sein. In der Zeit
können die Hausaufgaben erledigt werden. Dabei
arbeiten Jungen und Mädchen auch mal in getrennten
Gruppen. Die dafür zur Verfügung stehenden
Räume dürfen sie nach eigenem Gusto gestalten
— mit Zimmerpflanzen, Postern von ihren Stars
und anderen Dekorationen. In der Hinsicht seien die
Kinder allerdings noch sehr zurück-haltend —
möglicherweise, weil sie Schule bislang auf diese
Weise noch nicht kennen gelernt haben.
Gesellschaftsspiele spielen —
häufig findet das nicht mehr
in den Familien statt, dafür aber in der Schule.
Sehr vertraut sind die Schüler/innen hinge-gen
mit ihrer „Insel“, der Seele der OGTS. In
der Obhut von Erzieherin und Elterntrainerin Galia Wilkens
können sie nach Lust und Lau-ne spielen, malen,
basteln oder sich einen Tee kochen und ein Buch lesen.
Der Ruhe-raum lädt zum Entspannen und Rumlümmeln
ein. Bei aller Freiheit gilt auch hier die Regel, alles
wieder in Ordnung für den nächsten zu hinterlassen,
betont Susanne Peacock.
Das Betreuungsminimum ist Susanne Peacock eigentlich
immer noch zu wenig: „An-derthalb Stunden sind
zu kurz, um unseren pädagogischen Ansatz auszuleben“,
sagt sie. Mittlerweile finde in der Elternschaft ein
Umdenken statt. Dabei sind ihr und Christin Scharge
wichtig, dass die OGTS tatsächlich einen freien
Charakter hat. Die Kinder kön-nen aus einem umfangreichen
Angebot an Arbeitsgemeinschaften wählen. In Kooperati-on
mit Vereinen und Verbänden können unter anderem
Schach gespielt, Kampfesspiele® erlernt oder im
Kurs Kalligraphie Schönschreiben geübt werden.
Dazu gibt es jahres-zeitliche Angebote wie Angeln, Segeln,
Kanu fahren und Minigolf.
Ein begehrter Ort ist der Schulgarten in der Kleingartenanlage,
der fachkundig von Evelin Dzoneck vom Schrebergärtnerverein
Brunsbüttel e.V. mit betreut wird.
Schulgarten
Jedes Jahr steht unter einem Motto. Zum Beispiel haben
sich Schüler und Lehrer im vergangenen Jahr ausgiebig
mit dem Thema Fledermäuse beschäftigt —
theo-retisch und praktisch. In diesem Jahr wird Wetterkunde
das Thema sein.
Geerntet wurde auch schon: Von Äpfeln über
Kartoffeln und Kohlrabi bis zu Salat und Zwiebeln —
mit gesundem Obst und Gemüse wird der Speiseplan
des Verpflegungsanbieters „Apetito“, der
die OGTS mit Mittagessen versorgt, erweitert. Grundsätzlich
wird am Förderzentrum viel Wert auf gesunde Ernährung
gelegt. „Darauf legen wir ganz viel Gewicht“,
betont Schulleiterin Scharge. In 2010 seien sie sogar
von der Landesvereinigung für Gesundheitsförderung
Schleswig-Holstein als „Gesunde Schule“
ausgezeichnet worden. 2,75 Euro kostet die warme Mahlzeit,
hinzu kommen 1,75 Euro für die Betreuung, macht
4,50 Euro pro Tag. Bei Notlagen greift die Sozialstaffel
der Stadt und leistet einen Zu-schuss.
Insbesondere für die Förderschüler/innen
seien die Grenzen zwischen Regelunterricht und OGTS
fließend. So werden Themen durch den ganzen Tag
fortgeführt.
An drei Tagen in der Woche nimmt die MINT-Klasse am
Mittagsangebot in den Räumen der Förderschule
teil. Dabei handelt es sich um ein Projekt der Regionalschule,
das mit dem Schuljahr 2010/2011 gestartet wurde und
von der Agentur für Arbeit und dem Jugendaufbauwerk
Dithmarschen unterstützt wird. MINT vereint die
Bereiche Mathematik, In-formatik, Naturwissenschaft
und Technik in einem Wort. MINT ist nur ein Beispiel
für die gute Zusammenarbeit des Förderzentrums
mit den anderen Schulen vor Ort. Ein anderes Beispiel
ist die Organisation der Mittagspause für die G8
Schülerinnen und Schüler am Gymnasium. Eine
gute Vernetzung und gegenseitige Unterstützung
bestehe auch mit anderen Institutionen vor Ort wie etwa
mit dem Kommunalpräventiven Rat. So ein umfassendes
Paket könne jedoch nur mit einem engagierten Team
geschnürt werden, weiß sie. Dass sie das
mit Susanne Peacock an der Spitze um sich hat, dessen
ist sich Christin Scharge sicher.
Anmerkung der Schule:
Da Galia Wilkens aus Krankheitsgründen ausgeschieden
ist, ist die Insel in neue Hände übergegangen.
Seit dem 1.1.2011 ist Sozialpädagoge Claus Suhr
die Bezugsperson der Insel.
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Schulsozialarbeit mit einem interdisziplinären
Team
Eine Reportage von Heike Wells von 2008

„Sozialarbeit an der Schule und Qualität
in einer Betreuung, die Kindern Raum gibt zur Entwicklung
und Erweiterung ihrer Fähigkeiten – das ist
uns das Wichtigste!” Das Ausrufezeichen hinter
dieser Aussage von Christin Scharge ist unüberhörbar.
„Schulsozialarbeit mit einem interdisziplinären
Team”, so könnte man denn auch das Motto
für die Arbeit im Brunsbütteler Förderzentrum
Pestalozzischule beschreiben.
Und wer Schulleiterin Scharge gemeinsam mit Schulpsychologin
Susanne Peacock, den beiden Erzieherinnen Galia Wilkens
und Sandra Krüger, der Suchtpräventionskraft
Susanne Mann sowie Krankenschwester Jutta Hamm in Aktion
erlebt, erkennt sofort: Hier ist ein Team engagierter
Frauen mit Kompetenz und Power im Einsatz für „ihre”
Offene Ganztagsschule.

Ein interdisziplinäres Frauenteam im Einsatz:
von links Susanne Mann, Sandra Krüger, Susanne
Peacock, Galia Wilkens, Jutta Hamm und Christin Scharge.
Und die hält die Frauen ganz schön in Trab.
Denn nicht nur (wie in den Anfängen) Jungen und
Mädchen aus der Förderschule selbst, sondern
mittlerweile auch aus benachbarten Bildungseinrichtungen
nutzen das Nachmittagsangebot: Die derzeit 65köpfige
Ganztagsgruppe setzt sich aus Förder-, Haupt-,
Realschülern und Gymnasiasten zusammen. „Die
Integration der Kinder aus den anderen Schulen klappt
prima”, sagt Christin Scharge. Mit dem laufenden
Schuljahr wurde der Betrieb zudem auf fünf Tage
ausgeweitet.
nach
oben
Bereits seit 2002 ist die Brunsbütteler
Förder- auch Ganztagsschule, als erste im Kreis
Dithmarschen.
„Wir haben gleich angefangen, unser Konzept
umzusetzen, das als Kernstück die Anstellung einer
Schulpsychologin beinhaltet”, erklärt die
Schulleiterin. Beratend steht sie im Rahmen der Schulsozialarbeit
Schülern, deren Eltern und den Lehrkräften
zur Verfügung: „Ein wunderbarer Arbeitsplatz”,
betont Susanne Peacock.
Schaltstelle des Ganztagsbetriebes ist das verglaste
kleine Büro gleich am Eingang. Diese wenigen Quadratmeter,
vollgestopft mit Regalen und Schreibtischen, sind Anlaufstelle
für alle Beteiligten: Eltern, die ihren Nachwuchs
an- oder abmelden wollen, ehrenamtliche Mitarbeiter/-innen,
die Unterlagen brauchen, Kinder, die eine Frage zu ihrer
Arbeitsgruppe haben. So bescheiden der Platz für
die Organisatorinnen, so großzügig ist der
für die Ganztagskinder, wie ein Rundgang durch
das Schulgebäude zeigt. Die Mensa ist bunt und
freundlich, die Tischgruppen in der Pausenhalle bieten
viel Raum für Spiel- oder Bastelaktionen.
Den Billardraum kann man neben Billard auch für
Tischfußball und Gesellschaftsspiele nutzen, im
Ruheraum zwischen Polstern herrlich schmökern oder
einfach abhängen.

Die Tischgruppen in der großzügigen Pausenhalle
bieten viel Raum zum Basteln und Spielen.
„Getobt wird hier nicht, das wisst ihr doch,
oder?”, ruft Sandra Krüger Melina und Manuel
zu, die prompt ganz unschuldige Gesichter machen: „Tun
wir auch nicht, Sandra”, säuselt Melina.
Ist hier auch gar nicht nötig, denn wer sich auspowern
will, kann das wenige Türen weiter tun, zwischen
Matten und Schaumgummirollen im Toberaum.
Galia Wilkens von der „Insel” nebenan hat
immer ein Auge (und Ohr) auf das Geschehen. In der „Insel”
selbst haben sich Wilkens und einige der Kleineren in
das Geschicklichkeitsspiel „Finger schnipsen”
vertieft.
nach oben
Die „Insel” ist nicht nur die „Seele
der Schule”, wie die für die Leitung des
Ganztagsbereiches zuständige Susanne Peacock es
formuliert, sie ist auch das Reich von Galia Wilkens
und damit die Wiege dieser Offenen Ganztagschule.
Denn die Erzieherin und Elterntrainerin hat schon vor
zehn Jahren erste Beschäftigungsangebote für
den Nachmittag entwickelt, ist heute personifizierte
Verbindung zwischen Vor- und Nachmittag – und
dieser Raum gewissermaßen ihre Adresse. „Insel”
heißt er nicht umsonst: Regale mit Büchern
und Spielen, ein großer Tisch, kuschelige Ecken:
Hier ist der Schulalltag plötzlich ganz weit weg...

Die „Insel” ist die „Seele”
dieser Ganztagsschule und das Reich von Erzieherin Galia
Wilkens.
Aber nicht nur die räumliche, auch die ohnehin
schon außergewöhnliche personelle Situation
dieser Ganztagsschule birgt noch eine weitere Besonderheit.
Die heißt Jutta Hamm, ihres Zeichens Schulkrankenschwester.
nach oben
Eine Krankenschwester ohne Kittel und eine,
die ganz selten mal Pflaster klebt.
Einmal in der Woche hat die Honorarkraft eine feste
Sprechstunde eingerichtet, geht aber auch von sich aus
auf eine Schülerin zu, wenn ihr auffällt,
wie elend diese aussieht, fragt, hört zu, berät
Eltern und ihre übergewichtigen Kinder beim Umstellen
ihrer Ernährung und begleitet schon einmal ein
Mädchen bei seinem ersten Frauenarzttermin.
Von Fragen rund um Aufklärung über Ernährung
bis zur Zahnpflege: Jutta Hamm sieht Gesundheit ganzheitlich,
und so arbeitet sie auch. So ist auch sie Teil des Konzeptes
zur Schulsozialarbeit, das im Team umgesetzt wird: Galia
Wilkens gibt als Elterntrainerin im einmal wöchentlich
stattfindenden Eltern- Café ihr Wissen weiter
und Susanne Peacock organisiert bis zu sechs Mal im
Jahr thematische Elternabende. Und sie alle haben Zeit,
um mit Vätern und Müttern ins Gespräch
zu kommen.
Dann sind da noch die vielen Aufgaben im Hintergrund,
die für das reibungslose Funktionieren der „Ganztage”
unerlässlich sind. Das reicht vom Aktualisieren
von Listen – damit kein Kind „verloren geht”
oder erkrankte Honorarkräfte vertreten werden –
über Beratungen mit verschiedenen Gremien wie etwa
dem Fachdienst für sozialpädagogische Hilfen
und die Organisation des Mittagessens, das jeden Tag
ausreichend und nach den Richtlinien der Deutschen Gesellschaft
für Ernährung auf dem Tisch stehen muss, bis
hin zu betriebswirtschaftlichen Angelegenheiten, damit
mit Fördergeldern des Landes und des Schulträgers
ordentlich gewirtschaftet wird ... „Es ist außerordentlich,
was von meinen engagierten Mitarbeiterinnen jeden Tag
geleistet wird, um einen ungestörten Tagesablauf
für die Kinder, Jugendlichen und anderen Beteiligten
zu gewährleisten”, lobt die Schulleiterin.
Anmerkung:
Seit Januar 2009 hat Petra Köster die Stelle
der Schulgesundheitspflegerin übernommen.
nach oben
Dieser Tagesablauf gestaltet sich wie folgt:
Mittagessen in zwei Schichten und „OMA”
(offene Mittagsangebote wie Spiele drinnen oder draußen,
Fahrradwerkstatt, Entspannen oder Toben) bestimmen die
Zeit unmittelbar nach dem Unterricht; für einige,
die besondere Förderung brauchen, ist jetzt eine
erste „Lernstunde” anberaumt. Wenn dann
um 13.45 Uhr die Schulklingel ertönt, geht es in
die Hausaufgabenbetreuung, die zweite „Lernstunde”.
Die endet um 14.45 Uhr – für alle. „Damit
haben wir die ewigen Diskussionen um die Hausaufgaben
abgeschafft”, sagt Susanne Peacock. Denn wer keine
Hausaufgaben aufhat oder schnell fertig ist, wird halt
anderweitig beschäftigt, mit zusätzlichen
Recherchen oder extra Lesestoff. Schulleiterin Scharge:
„Zu Lernen gibt es schließlich immer etwas,
für jeden!”

Mit einem Igel auf Du und Du: Die Arbeitsgruppe
zum Thema Tierpflege zählt zu den gefragtesten
Nachmittagsangeboten.
Wenn das getan ist, winken – Kooperationspartner
wie Sportverein, Schule und Beruf e.V. oder Schachclub
machen es möglich – jahreszeitlich unterschiedliche
Beschäftigungsangebote vom Cheerleading bis zur
Tierpflege, vom Angeln und Boßeln über die
Gruppe „Chemiefüchse” bis zur Zirkus-AG.
Mehr als 20 Honorarkräfte sind in der Hausaufgabenbetreuung
und den Arbeitsgruppen beständig aktiv. Es sind
Lehrkräfte, ältere Gymnasiasten, Rentner und
engagierte Menschen aus Brunsbüttel und Umgebung.
Manche kommen täglich, andere nur einmal die Woche.
„Auch hier ist oberstes Ziel die Qualität
der Betreuung, und das bedeutet Anleitung und Begleitung
aller, nicht zuletzt auch, um die Kontinuität zu
sichern”, weiß Christin Scharge und ergänzt:
„Ja, ein Kraftakt ist das schon.”
Fotos: Heike Wells
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