Unsere Schule

Träger

Amt Marne-Nordsee

Schulgröße

  • wenig gegliederte Förderschule (2 Lerngruppen)
  • 16 Förderschülerinnen und –schüler
  • 55 Integrationsschülerinnen und –schüler

Zeitkonzept

Unterricht findet statt in der Zeit zwischen 8.00 Uhr bis 13.10 Uhr.

Räumlichkeiten

Zuzüglich zu den Klassenräumen stehen folgende Räume zur Verfügung:

  • ein Inselraum
  • ein Mathematikfachraum
  • ein Musikraum
  • ein Computerraum
  • eine Küche
  • ein Werkraum mit Material- und Maschinenraum
  • ein Textil-/ Kunstraum
  • ein Frühstücksraum
  • drei Gruppenräume
  • ein Schulleiterzimmer
  • ein Geschäftszimmer
  • ein Lehrerzimmer
  • ein Raum für die Schulmilchausgabe
  • ein Abstellraum
  • Sanitärräume
  • Raum für die Raumpflege
  • ein Elternsprechzimmer
  • drei Lehr- und Lernmittelräume

Personal

Der Personalschlüssel für die Förderschule Marne sieht wie folgt aus:

  • eine gemeinsame Schulleiterin mit der Pestalozzischule Brunsbüttel
  • sieben Lehrkräfte
  • eine Lehrkraft in Ausbildung (LiA)
  • eine MAE-Kraft
  • zwei „Lesemütter”

Förderung

Ziel unserer Schule ist es, jede Förderschülerin und jeden Förderschüler möglichst individuell zu fördern und ihre Handlungskompetenzen auszubauen und zu stärken, um ihnen das Erreichen des Förderschulabschlusses zu ermöglichen. Die Integration in die Gesellschaft und die berufliche Eingliederung der Förderschülerinnen und –schüler in den Arbeitsprozess nimmt dabei einen wesentlichen Stellenwert der Arbeit ein.

Die Bereiche Unterricht im Sinne einer Förderung der Methoden- und Sachkompetenz und Erziehung im Sinne einer verbesserten Selbst- und Sozialkompetenz bilden den Schwerpunkt der pädagogischen Arbeit an der Förderschule Marne:

Unterricht und Lernkultur

Die Unterrichtsschwerpunkte der Förderschule Marne manifestieren sich in den Begriffen Aufbauen - Fördern- Stärken. In der Unterstufe steht der Begriff Aufbauen im Vordergrund. Der Stärkung der Psyche des Kindes sowie dem Vermitteln von Erfolgserlebnissen kommt eine besondere Bedeutung zu. Um die Grundlagen für eine Lernbereitschaft zu schaffen, werden primär die basalen Fähigkeiten der Schülerinnen und Schüler verstärkt. In der Mittelstufe steht das Fördern im Sinne der Vermittlung einer allgemeinen Handlungskompetenz im Vordergrund. Dabei ist das Lernen in Zusammenhängen als didaktisches Planungsprinzip mit seinem Lebenswelt- und Fachbezug besonders bedeutsam. In der Oberstufe dominiert das Unterrichtsprinzip Stärken. Der/dem Jugendlichen soll mit individuellen Hilfen ein möglichst hohes Maß an schulischer und beruflicher Eingliederung, gesellschaftlicher Teilhabe und selbstständiger Lebensgestaltung ermöglicht werden. Bisher gelegte Fertigkeiten und Fähigkeiten werden gefestigt und vertieft. Es wird im Unterricht kontinuierlich der Entscheidungsfreiraum der Schülerinnen und Schüler erweitert, damit sie eigenverantwortliches Handeln entwickeln können.
Eine Weiterentwicklung von Unterricht und somit der Erwerb elementarer Schlüsselqualifikationen wird durch die Förderung der Methodenkompetenz der Schülerinnen und Schüler im Rahmen eines Methodentrainings angestrebt.

Gemeinschaft und soziales Lernen

Die Förderung der Selbst- und Sozialkompetenz, wie z.B. der Teamfähigkeit, Konfliktfähigkeit oder der Selbstständigkeit und des sozialen Lernens nimmt an der Förderschule Marne einen hohen Stellenwert ein. Für Schülerinnen und Schüler sind oft ungewisse und neuartige Situationen und Barrieren gegeben, die sie nicht durch einfache Verhaltensroutinen überwinden können. Vielfach nehmen sie Situationen als feindselig wahr, interpretieren Hinweise in kritischen Situationen als feindlich und verfügen über ein eingeschränktes Repertoire an Handlungsalternativen. Deshalb sind spezifische Kompetenzen bedeutsam, damit die Schülerinnen und Schüler konstruktiv mit Gewalt- und Konfliktsituationen umgehen lernen. Die Aktivierung des Schullebens durch gemeinsame Veranstaltungen (Feste, Projektwoche, Sportveranstaltungen und das wöchentliche gesunde Frühstück) und die Installierung eines „Inselraumes” stellen dabei adäquate Möglichkeiten dar, diese Kompetenzen zu fördern, Vertrauen aufzubauen und emotionale Zuwendung erfahrbar zu machen.

Partizipation

Die Mitbestimmung an Entscheidungsprozessen zur Gestaltung und Weiterentwicklung der Förderschule Marne wird durch den Einbezug der Lehrkräfte, der Eltern und der Schülerinnen und Schüler umgesetzt.


Öffnung der Schule

Die Schule im Sinne einer „Lebens-Schule” ist ein Ort der Begegnung für alle an Schule Beteiligten:

  • Zusammenarbeit mit Eltern (Lesemutter, Erziehungsberatung)
  • Zusammenarbeit mit Schulen und Kindergärten der Region
  • Zusammenarbeit mit der Jugendhilfe in Einzelfällen
  • regelmäßige Veranstaltungen mit der Agentur für Arbeit, der Polizei, dem BQM
  • Zusammenarbeit mit örtlichen Betriebe

 

STAND Mai 2008